Beharrlichkeit führet zum Ziel
Die Verbindung wurde 1884 als Maschinenbauerverein „Motor“ in Stuttgart gegründet. 1923 wurde der seit 1914 in Esslingen ansässige Verein in Verbindung „Motor“ umbenannt und steht seither allen Studenten der Hochschule Esslingen offen.

Studium
An erster Stelle steht bei uns ein erfolgreiches Studium. Wir versuchen, durch gemeinsames Studieren das Studium schnell und erfolgreich abzuschließen. Dabei unterstützen wir die Studenten nicht nur mit Fachwissen, sondern geben ihnen auch einen Blick über den Tellerrand ihres Studienganges hinaus.

Persönlichkeitsbildung
Neben dem Studium an der Hochschule werden in der Verbindung „Motor“ wichtige Eigenschaften für das Berufsleben vermittelt. Die Mitglieder erleben aktiv, wie man Referate, Vorträge und Reden hält, Erfahrungen in der Führung und der Zusammenarbeit mit Menschen sammeln. Vorträge und Exkursionen runden den Weg zu einem erfolgreichen Studium ab.

Gemeinschaft
Wir sind eine aktive Gemeinschaft von Studenten, die dem Einzelnen die Möglichkeit gibt, Initiativen zu ergreifen und Verantwortung bei der Bewältigung gemeinschaftlicher Aufgaben zu übernehmen. Darüber hinaus erlebt man Freundschaft, die auch nach der Studentenzeit fortbesteht. Die Gemeinschaft ist ein Lebensbund; nicht nur ältere Studenten geben ihr Wissen weiter, auch die „Alten Herren“ sorgen mit ihrer Erfahrung und Kontakten für einen fruchtbaren Gedankenaustausch.

Tradition
Traditionen des studentischen Lebens werden bei uns von Generation zu Generation weitergegeben. Natürlich wandeln sich diese im Laufe der Zeit. Wir sind eine farbentragende aber nicht schlagende Verbindung. Mittelpunkt unseres Gemeinschaftslebens ist unser Verbindungshaus. Es ist Treffpunkt für Veranstaltungen wie Partys, traditioneller studentischer Feste aber auch für gemütliche Grillabende.
Unsere Verbindungsfarben

Im Sommersemester 1890 wurde auf Vorschlag der Bundesbrüder Albert Dillenius, Eugen Mühleisen und Rafael Stahl beschlossen, die Farben pense, gold, blau als Verbindungsfarben anzunehmen. Das Wort Papierflut kannte man damals noch nicht und man ließ sich Zeit für die Gestaltung der technischen Zeichnungen. So wurden sie viel mehr als heute bildlich ausgeführt. Die mit Tuschelinien begrenzten Flächen der Bauteile in der zeichnerischen Darstellung wurden nämlich mit (Wasser-) Farben ausgelegt. Die wichtigsten im damaligen Maschinenbau vorkommenden Werkstoffe wurden – wie sie auch im Bundeslied enthalten sind – als Verbindungsfarben übernommen:

pense für Stahl
gold für Bronze
blau für Eisen.

Unser Wahlspruch
Beharrlichkeit führet zum Ziel!

Bundesbruder Robert Honold v. Cäsar (1872-1953), der später Professor an der Technischen Hochschule Graz war, schlug im Wintersemester 1893/94 seine eigene Devise als Wahlspruch für den „Motor“ vor.

Viele Jahre bestand Zweifel, ob es denn richtig „führet“ oder „führt“ heißen müsse, bis dies von Robert Honold selbst hinsichtlich der Orginalität geklärt wurde. Er stellt fest, dass seine ursprüngliche Fassung „führet“ enthielt, obwohl Friedrich Schiller in seinen Gedichten der dritten Periode Confucius sagen lässt: „Nur Beharrlichkeit führt zum Ziel…“.